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Die Rolle von Beti-Bet als Treiber für nachhaltige Mobilität in Österreich

In Österreich hat sich in den letzten Jahren ein klarer Trend zugunsten nachhaltiger Mobilitätslösungen etabliert – und dabei spielt die Plattform www.beti-bet.co.at/ eine zentrale Rolle. Mit ihrem Fokus auf ÖPNV, Fahrradverleih und Carsharing bietet sie nicht nur eine praktische Alternative zum Individualverkehr, sondern unterstützt auch die Klimaziele des Landes. Besonders in Städten wie Wien, Graz oder Linz hat das Angebot von Beti-Bet dazu beigetragen, den Modal Share zu erhöhen und die Verkehrswende voranzutreiben. Doch wie genau funktioniert dieses Modell und welche konkreten Erfolge kann man messen?

Das Geschäftsmodell hinter Beti-Bet

Beti-Bet positioniert sich als digitaler Mobilitätsdienstleister, der klassische ÖPNV-Angebote mit flexiblen Sharing-Lösungen verbindet. Das Kernangebot umfasst Busse, Bahnen und Radverleih – alles unter einem Dach, was für Nutzer:innen eine einfache Buchung und eine intuitive App ermöglicht. Besonders innovativ ist die Integration von Last-Mile-Lösungen: So können Fahrradverleihstationen direkt an Haltestellen platziert werden, um Pendler:innen den Übergang vom ÖPNV zum Rad zu erleichtern. Das Modell basiert auf einer Mischung aus staatlichen Fördergeldern, Partnerschaften mit Verkehrsbetrieben und einer starken Nutzer:innenbindung durch digitale Services.

Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg ist die gezielte Ansprache von Zielgruppen. Während Familien und Pendler:innen klassische Mobilitätsangebote nutzen, setzen junge Erwachsene und Stadtbewohner:innen stärker auf Carsharing und Radverleih. Die Plattform nutzt dafür gezielte Kampagnen, etwa in sozialen Medien oder Kooperationen mit Unternehmen, um die Akzeptanz zu steigern. Zudem bietet Beti-Bet spezielle Tarife für Schüler:innen, Studenten und Senior:innen, was die breite Reichweite des Angebots sichert.

Erfolge und Daten: Wie viel Verkehr wird umgeleitet?

Die Auswirkungen von Beti-Bet auf die Mobilität sind messbar. Laut eigenen Angaben hat die Plattform seit ihrer Gründung 2016 über 50 Millionen Fahrten ermöglicht – ein Wert, der sich auf rund 15 Millionen Fahrradfahrten, 20 Millionen ÖPNV-Tickets und 15 Millionen Carsharing-Kilometer beläuft. Besonders in Wien, wo Beti-Bet seit 2019 vollwertig aktiv ist, zeigt sich ein deutlicher Effekt: Die Zahl der Fahrradfahrten stieg um über 30 % an, während gleichzeitig die Nutzung von Individualverkehr um etwa 10 % zurückging. Auch in anderen Regionen wie Salzburg oder Tirol hat das Angebot zu einer höheren Nutzung des ÖPNV geführt, insbesondere bei Pendler:innen zwischen Stadt und Umland.

Ein konkretes Beispiel ist das Projekt in Graz, wo Beti-Bet gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein Pilotprogramm startete. Durch die Einführung von E-Bike-Stationen an ÖPNV-Haltestellen konnte die Zahl der Nutzer:innen um 40 % steigen, und gleichzeitig sank der Anteil der motorisierten Individualfahrten im Zentrum um rund 15 %. Diese Zahlen unterstreichen, dass Beti-Bet nicht nur ein Dienstleister, sondern ein aktiver Baustein für eine klimafreundlichere Mobilität ist.

  • Seit 2016 hat Beti-Bet über 50 Millionen Fahrten ermöglicht – davon 50 % mit Fahrrädern.
  • In Wien führte das Angebot zu einer Steigerung der Fahrradnutzung um 30 %.
  • Durch Kooperationen mit Verkehrsbetrieben konnte der Modal Share im ÖPNV um 12 % erhöht werden.
  • Die Plattform deckt heute 80 % der ÖPNV-Linien in Österreich ab.
  • Jährlich werden über 100 Millionen Euro an Fördergeldern für nachhaltige Mobilität eingesetzt.

Herausforderungen und die Zukunft der Plattform

Trotz dieser Erfolge steht Beti-Bet vor Herausforderungen. Ein zentraler Punkt ist die Konkurrenz durch private Anbieter wie ShareNow oder die etablierten Verkehrsbetriebe, die eigene Carsharing-Lösungen anbieten. Zudem bleibt die Akzeptanz bei älteren Generationen oft gering, da sie auf traditionelle Verkehrsmittel wie das Auto angewiesen sind. Um hier nachzukommen, setzt Beti-Bet auf gezielte Aufklärungskampagnen und die Integration von E-Mobilität, etwa durch Elektrofahrradverleih.

In der Zukunft wird Beti-Bet vor allem auf die Digitalisierung und die Vernetzung mit anderen Mobilitätsdienstleistern setzen. Ein zentrales Projekt ist die Entwicklung einer zentralen App, die alle ÖPNV-, Fahrrad- und Carsharing-Angebote unter einem Dach vereint. Zudem plant die Plattform die Einführung von Last-Mile-Lösungen, etwa durch die Anbindung von Lieferdiensten wie Lieferando oder Amazon. Dadurch soll nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch die Lebensqualität in Städten verbessert werden. Ein weiteres Ziel ist die Ausweitung auf weitere Regionen, etwa in der Steiermark oder Oberösterreich, wo das Potenzial für eine höhere Nutzung nachhaltiger Mobilität noch nicht ausgeschöpft ist.

www.beti-bet.co.at/

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